In den Jahren von 1985 bis 2005 sind in einer intensiven Auseinandersetzung mit der Tradition Japans über 300 textile Objekte entstanden. In den ersten Jahren war es vornehmlich der Kimono, der die Aufmerksamkeit von Walter Bruno Brix fesselte. Im Laufe der Zeit fokusierte die Arbeit immer wieder auf spezielle Gebiete innerhalb des Kimono, wie Tsujigahana, das Nô-Theater, historische Gewandformen oder den höfischen Bugaku-Tanz. In der Arbeit mit dem Nô-Theater erweiterte sich das Spektrum um Kopfbedeckungen und hakama (hosenartige Gewänder).  In den letzten sechs Jahren kam ein weiteres Gebiet hinzu – kesa, das buddhistische Gewand japanischer Prägung.

Die Objekte wurden bereits in zahlreichen Ausstellungen weltweit gezeigt.

Bei mehreren Aufenthalten in Japan untersuchte Brix die handwerkliche Seite textiler Traditionen und arbeite an ihrer akademischen Erforschung und Systematisierung. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Geschichte des Textils Japans ist in Publikationen dokumentiert. An Universitäten, Museen und Bildungsstätten hält Walter Bruno Brix Vorträge und Seminare zu verschiedenen Themen aus Bereichen der textilen Tradition und der Kunst Japans, Chinas und Koreas.

Neben der Betreuung von bestehenden bzw. dem Aufbau von Sammlungen und der Vermittlung von Kauf und Verkauf von einzelnen Stücken oder Sammlungen im Kunsthandel, gehört die wissenschaftlich Aufarbeitung und die Erstellung von Katalogen und das Erarbeiten von Ausstellungen zum Arbeitsbereich von Walter Bruno Brix.